Auf den Spuren Britischer und Europäischer Magie

Bei den Worten Britisch und Magie denken wohl viele meiner, sowie nachfolgender Gengerationen an Harry Potter und Co. doch darauf, also auf fiktionale Charaktere, möchte ich eigentlich gar nicht hinaus. Wobei, moment mal, doch eigentlich möchte ich genau darauf hinaus, oder sagen wir, bis zu einem gewissen Grad möchte ich darauf hinaus, denn die Schöpferin Harry Potters hat sich beim Schreiben ihrer Bücher bei so manchem aus der Britischen Volksmaige bedient. Also ja, nehmen wir den guten, alten Harry und seine Welt mal etwas genauer unter die Lupe.

Die Britischen Inseln sind reich an alten Bräuchen und Traditionen und einige davon sind magischer Natur. Jedes Gebiet hat seine gaz eigenen Traditionen und Prakiken. So zum Beispiel berichtet das Buch Traditional Witchcraft: A Cornish Book of Ways von Gemma Gary über ältere, sowie neuere magische Traditionen in Cornwall, während Namen wie Aleister Crowley oder Robert Cochrane, als zwei der berühmtesten Britischen Okkultisten, in den jeweiligen Szene bis heute ein Begriff sind. Nicht zu vergessen die vielen magisch behafteten Ecken Londons wie zum Beispiel die Wicca, deren Gründervater sich gerne und oft im Atlantis Bookshop in Londoner Viertel Covent Garden aufgehalten hat. Kurz gesagt, die Liste ist lang, bei weitem zu lang um alles in einen Post zu quetschen, weshalb ich wohl eine Reihe von Blogposts darüber veröffentlichen werde. In diesem Artikel möchte ich mich erst einmal auf eine Ausstellung konzentrieren, die von Oktober 2017 bis Ferbruar 2018 unter dem Namen Harry Potter: A History of Magic in der British Library in London stattfand und bei der es darum ging die kulturellen und traditionellen Ursprünge der Magie in den Harry Potter Büchern zu entdecken. Zwar geht es in der Ausstellung nicht rein um Britische Magie, trotzdem lässt sich dort so einiges dazu entdecken.

Die Rede ist von Details aus Rowlings Büchern wie den Mythologischen Wesen, etwa Zentauren, Einhörner, Hauselfen, aber auch Trolle und wer erinnert sich nicht an Seidenschnabel, den Hippogryph? Aber auch Figuren aus wie Nicolas Flamel sind keineswegs rein aus der Fantasie der Autorin entsprungen, denn um 1300 gab es in Frankreich einen Schriftsteller namens Nicolas Flamel, der durch seinen unerklärlichen Reichtum den Ruf eines Alchemisten erlangte. Nicht zu vergessen den Stein der Weisen, der schon zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert unter Alchemisten Berühmtheit erlangte.

Doch was aus den Büchern ist nun typisch Britisch. Ihr meint, was ausser der verblüffenden ähnlichkeit zwischen Professor Dumbledore und dem berühmten Zauberer Merlin aus der Artussage? Da gibt es so einiges. Unter anderem ist die Rede von der Hexe Olga Hunt aus Devonshire, deren Besen Teil der Ausstellung ist. Der Legende nach soll sie des Nachts auf ihm um Haytor Rocks geflogen sein. Aber auch magische Tiere finden ihren Platz in der Ausstellung. So ist zum Beispiel von der magischen und mythologischen Bedeutung der Eule die Rede, die schon der griechischen Göttin Athena als treuer Begleiter diente und vielerorts für Weisheit, Intuition und Schutz steht. So soll es nach glauben der Britischen Inseln auch heute noch ratsam sein eine Eulenfeder bei sich zu tragen um sich vor Tod und Unglück zu schützen. Weiter ist in der Ausstellung die Rede vom Englischen alchemisten George Ripley, dessen Schriften von verschiedensten Zaubern aus dem 16. Jahrhundert berichten.
  
Die Ausstellung hatte einige sehr interessante Einblicke in die Geschichte der Magie zu bieten, leider findet sie mittlerweile aber nicht mehr statt, allerdings wurde darüber sowohl ein sehr hübsch ilustriertes und äusserst interessantes Buch gemacht und auch eine von BBC herausgegebene Dokumentation kann man heute noch darüber finden. Beide kann ich wärmstens empfehlen.


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