Vorbereitungen für Mabon

Es ist nicht mehr weit bis Mabon, der Herbst Tag- und Nachtgleiche und pünktlich mit dem Start in den Septmber hält bei uns der Herbst mit seinen weiten Nebelfeldern und kühlen Abenden Einzug. Gerade dieses Jahr heisse ich das Thema Mabons ganz besonders willkommen, denn 
mit dem Start meines Studiums Ende August haben spannende, aber auch durchaus herausfordernde drei Studienjahre begonnen. Mit diesem neuen Abschnitt klopfen zum Teil auch alte Ängste wieder an meine Tür, Ängste, die es für mich jetzt zu meistern gilt.  Daher ist das Thema der Balance, die die Tag- und Nachtgleiche mit sich bringt, ein sehr willkommenes.

Die Herbst Tag-und Nachtgleiche

Doch bevor ich hier mehr über meine Vorbereitungen und die Bräuche zu Mabon schreibe, will ich erst einen kurzen Überblick darüber geben, was dieses Fest überhaupt zu bedeuten hat und wann es gefeiert wird. Zu Mabon am 23. September, der Herbst Tag-und Nachtgleiche halten sich Tag und Nacht die Waage, denn sie sind beide gleich lang. Nach diesesm kurzen Moment der völligen Balcen und Harmonie, beginnt die dunkle Jahreshälfte, in der die Nächte wieder länger sind als die Tage und die mit der Wintersonnenwende zu Yul ihren Höhepunkt erreicht. Erst ab dann werden die Nächte langsam aber sicher wieder kürzer, bis mit der Frühjahrs Tag-und Nachtgleiche, mitte März, die helle Jahreshälfte beginnt. 

Nach Lughnasadh Anfang August, stellt Mabon das zweite Erntefest des Jahreskreises dar. Neben dem Thema der Balance, ist daher auch das Thema der Dankbarkeit stark vertreten. Ausserdem beginnt mit der dunklen Jahreszeit auch die Zeit des Inneren Seins, des Reflektierens, der Schattenarbeit, vor allem aber auch die Zeit des Geschichtenerzählens - eben alles was mit den Inneren Vorgängen zu tun hat.

Meine Vorbereitungen auf die Mabon-Zeit

Die nächsten Wochen und vielleicht auch Monate gilt es für mich also erst einmal wieder meine Balance zu finden, mich bewusst zu erden und meine Wurzeln bis tief ins Erdreich hineinzuspüren. Dafür bereite ich mir gerne Gerichte zu, die "erdig" sind, also vor allem solche mit Gemüse, Wurzeln und Knollen - grob kann man sagen, alles was unter der Erde wächst, erdet am besten. Aber auch Nüsse und alle Nahrungsmittel mit roter Farbe (die Farbe des Wurzelchakras). 

Doch auch äusserlich, also visuell lässt sich die Stimmung Mabons ins Haus holen. Zum Beispieln in dem man die Deko im Haus dem Fest entspechend Gestaltet. Viele Naturspirituelle dekorieren ihren Altar auch dementsprechend. Zu Mabon passen zum Beispiel Kürbisse, Kastanien aber auch Eicheln, Äpfel und praktisch alles, was die Natur derzeit an Farben zu bieten hat.

Mit Mabon beginnt jedoch auch die Zeit um den Blick nach innen zu richten, Selbstreflexion, Schattenarbeit,a ber auch die Frage wofür kann ich dankbar sein, begleitet uns in diesem Fest. 

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