Veränderungen: Mit Vetrauen von der Raupe zum Schmetterling


In Zeiten der Transformation stossen wir oft an unsere Grenzen. Auch im neusten Blogspost von Athena geht es um eigene Grenzen. Ein Thema, welches mich, wie viele andere derzeit vermutlich auch, stark beschäftigt. Allen voran stellt sich die Frage wie es weitergeht - gesundheitlich, beruflich, vielleicht sogar menschlich oder gar spirituell?

Dennoch komme ich mir manchmal ein wenig vor wie ein Marsmensch, ganz einfach weil ich gerade so viel Zuversicht und Vertrauen in den Zyklus des Lebens habe, dass ich mich fast schon ein wenig dafür schäme - müsste ich doch genauso viel Angst und Unsicherheit verspüren, wie sie gerade viele erfahren. Oder etwa nicht? Meine Gefühle erzählen eine andere Geschichte, natürlich fühle ich mit, aber ich leide nicht mit - damit wäre ohnehin niemandem geholfen und auch wenn ich aus anderen erlebten Situationen sehr gut weiss, wie sich Unsicherheit, Angst und gar Verzweiflung anfühlen im Moment versprüre ich allerdings keine Angst, sondern Vertrauen, Neugierde und auch ein wenig Aufgregtheit weil ich gespannt bin, was danach kommt. Nein, es ist nicht alles schön, das ist es nie, nur dass wir diese Tatsache oft ausblenden. Im Moment ist dieses Ausblenden jedoch kaum möglich und wir sind gezwungen vieles, was wir sonst nicht gewillt sind anzuschauen, sehr bewusst mitzuerleben. Doch am Ende liegt es in unseren eigenen Händen, wie wir mit den unschönen Dingen im Leben umgehen wollen. Ob wir uns davon beherrschen lassen, oder ob wir trotz allem den Mut und unsere inneres Glück finden. Und das hat nichts mit einer realitätsfernen oder verdrängenden Sichtweise zu tun, sondern mit Selbstbestimmtheit, mit Hoffnung und Liebe. Ja, ich bin fest überzeugt wir werden einen Weg finden aus dieser Angst, doch der braucht Geduld und Zuversicht.

Dann habe ich gestern Natturadottirs Beitrag auf Instagram gesehen indem sie daran erinnert, warum es gerade jetzt wichtig und entscheident ist, spirituell zu arbeiten und bewusste, gute Intentionen in die Welt zu setzen und da fiel es mit wie Schuppen von den Augen.

Die Gefühle annehmen lernen

Mir wurde auf einmal etwas bewusst und zwar, dass ich jahrelang für diesen Inneren Frieden "gekämpft" habe. Ich habe jahrelang gelernt auf meine Intuition zu hören, mich von gewissen Dingen bewusst abzugrenzen, optimistischer zu leben und Vertrauen ins Leben aufzubauen und jetzt soll ich mich dafür, dass ich es geschafft habe schlecht fühlen und aus Solidarität trotzdem bei dieser Angst mitmachen? Ich habe ganz einfach eine andere Sichtwise auf die ganze Situation und das ist völlig in Ordnung. Mehr noch, in Zeiten wie diesen braucht es realistische Optimisten, es braucht Menschen, die nach wie vor Hoffnung haben und sie leben, genauso wie den Inneren Frieden. Genauso wie es OK ist angst zu haben, ist es auch OK Vertrauen zu haben.

Ich meditiere seit vielen Jahren täglich, reflektiere mich und mein Leben oft selbst und lebe mein Leben möglichst achtsam, trotzdem habe ich selbstvetständlich, wie alle anderen Menschen auch einfachere und schwierigere Phasen. Jetzt wir mir allerdings bewusst, wie sehr ich mich, wie sehr sich meine Art die Dinge zu sehen, verändert hat und ich ja, dafür bin ich sehr dankbar.


“Das Gegenteil von Angst ist nicht Mut, sondern Vertrauen.”


Was ich damit sagen will ist, dass wir unseren Gefühlen zuhören dürfen, denn sie wollen uns etwas mitteilen und nein, sie sind nicht Fehl am Platz, nur weil sie von denen Anderer abweichen, sie sind in Ordnung, wir sind in Ordnung, egal was wir fühlen mögen. Vertraue darauf, dass deine Gefühle dir nicht schaden wollen, sondern dass sie dich unterstützen wollem bei deinem ganz persönlichen Wachstum, bei deiner persönlichen Transformation.

Ich wünsch dir einen friedlichen, entspannten Freitag.


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