Die achtsame 5-Minuten Pause


Achtsamkeit im Alltag einzubauen ist gar nicht so schwierig, denn es muss nicht immer gleich die halbstündige Achtsamkeitsmeditation sein. Kurze, bewusste Momente im Alltag können schon sehr viel Gutes bewirken. Allerdings gibt es einen Grundsatz: Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. Daher ist eines wichtig, dass wir uns die fünf oder zehn Minuten auch tatsächlich nehmen und diese voll und ganz der Achtsamkeit widmen.

Kreativ werden

Gerade in dieser aussergewöhnlichen Zeit erfordert es manchmal ganz schön viel Flexibilität, doch genau diese können wir zu unserem Vorteil nutzen. Stelle dir einmal die Frage, wie du zum Beispiel eine 5-Minuten Pause während der Arbeit nutzen könntest. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit eine kurze Atemübung zu machen, den Kaffee möglichst achtsam zu trinken und achtsam zu essen? Vielleicht hast du etwas mehr Zeit und kannst achtsam ums Haus, oder durch die Wohnung gehen. Im Homeoffice geniesse ich meine 5-Minuten Pause besonders gerne auf dem Balkon, wenn es das Wetter erlaubt. Einfach mal ein paar Minuten bewusst frische Luft tanken und alles aufmerksam zu beobachten, was da gerade in und um mich herum geschieht, empfinde ich als wertvollen Kraftspender.

Pausen einhalten

Wie zuvor schon erwähnt ist es wichtig sich diese Pausen auch tatsächlich zu nehmen. Sollte es dir schwer fallen dich daran zu erinnern, dann kannst du dir auf dem Handy oder auch im Computer eine Erinnerung schalten. Vielleicht reicht es dir aber auch schon einen kleinen Gegenstand an deinen Arbeitsplatz zu stellen, der dir spontan daran erinnert dir 5 Minuten Zeit zu nehmen, wenn du dich besonders gestresst fühlst.

Achtsamkeit im Team

Doch Achtsamkeit muss nicht zwingend alleine erlebt werden. Falls dein Team ebenso offen dafür sein sollte, dann könnt ihr spontan oder auch in regelmässigen Abständen gemeinsame Achtsamkeitspausen einlegen. Während diesen könnt ihr euch zum Beispiel mitteilen was ihr gerade wahrnimmt, wie es euch geht und das wiederum kann schon fast eine kleine Therapie sein, denn oftmals merken wir dann erst, dass wir mit unseren Gefühlen nicht alleine sind. Wicht ist dabei eigentlich nur, dass ihr euch nicht gegenseitig Wertet, sondern einfach zuhört und annehmt, was gerade gesagt wird. Je nachdem wie gross dein Team ist reichen dann fünf Minuten natürlich nicht mehr, zu zweit oder zu dritt klappt das allerdings auch in etwa 10 Minuten ganz gut. 

Geniesse deine Pause in vollen Zügen.

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